Autor: Randi Vestergaard

  • Unvergessliche Reise durch den Nordatlantik

    Unvergessliche Reise durch den Nordatlantik

    Meine Reise mit der Wikinger-Kreuzfahrt durch den Nordatlantik an Bord der MS Norröna war einfach unvergesslich! Schon beim Auslaufen aus Hirtshals waren mein Mann und ich von der besonderen Atmosphäre an Bord und den beeindruckenden Ausblicken begeistert.

    Die Panoramablicke auf das Meer von Deck 10, die köstlichen Mahlzeiten in den Bordrestaurants und die spannenden Landausflüge auf den Färöern und in Island haben alle Sinne angesprochen und uns ein echtes Abenteuer beschert!

    Marcel

    North Atlantic Cruise nach Island und Färöer Inseln

    Frühling

    Geschichte, Kultur & Natur

    Jeder Stopp war perfekt organisiert, sodass wir die Geschichte, Kultur und unberührte Natur des Nordens hautnah erleben konnten.

    Wir erkundeten alte Siedlungen in Kirkjubøur, bewunderten die raue Schönheit Islands, unter anderem am Myvatn-See, und genossen ein traditionelles isländisches Badeerlebnis in einem Geothermalbad. 

    Authentische Spezialitäten

    Die Ausflüge waren hervorragend geplant und nie gehetzt; sie gaben uns die Möglichkeit, mit Einheimischen in Kontakt zu treten, authentische Spezialitäten zu probieren und beide Destinationen intensiv kennenzulernen. Auch die deutschsprachigen Reiseleiter vor Ort trugen mit ihrem Wissen und ihren Erzählungen entscheidend dazu bei.

    Die Tage auf See

    Auch die Tage auf See waren ein Erlebnis für sich. Die MS Norröna bietet Entertainment wie Kino, Duty-Free-Shopping und sogar Hot Tubs. Besonders in Erinnerung bleibt mir das Wikingerbuffet, bei dem die sympathische Crew in Wikingertracht traditionelle Gerichte nach alten Rezepten servierte.


    Ein absolutes Muss

    Diese Wikingerkreuzfahrt ist ein absolutes Muss für Nordlandfans! Ich kann sie wärmstens empfehlen – lasst euch von der Magie des Nordens verzaubern und genießt eine einmalige Zeit an Bord der Norröna!

  • Smyril Line’s 2024 Results

    Smyril Line’s 2024 Results

    Smyril Line’s 2024 Results

    2024 has been a landmark year for Smyril Line, characterised by significant investments and strategic decisions aimed at securing the company’s future growth. Through targeted investments and operational improvements, we have strengthened our position in maritime transport and successfully adapted to evolving market conditions. Both our passenger and freight divisions have delivered strong performances throughout the year.


    Investing in Fleet and New Headquarters

    As part of our long-term growth strategy, Smyril Line signed a contract with CIMC Raffles shipyard in China in early 2024 to build two new freight vessels. These vessels, designed with sustainability and efficiency in mind, are scheduled to enter service in mid-2026. This investment reflects our commitment to enhancing service levels while advancing greener energy solutions within the maritime industry.

    In May 2024, we commissioned Articon to construct our new headquarters, terminal, and storage facility in Tórshavn. This modern facility, set for completion in 2026, will optimise operations and improve service for both our freight and passenger customers.


    Financial Performance and Outlook

    Despite high inflation, labour strikes, and the introduction of new industry levies, Smyril Line delivered record-breaking financial results in 2024. Smyril Line achieved a net profit of DKK 127 million and an operating profit of DKK 286 million, surpassing 2023 earnings by DKK 5 million.

    Based on current developments and outlook, Smyril Line expects continued growth in both passenger and freight transport in 2025. However, our financial outlook remains subject to external factors, including fuel prices, inflation, interest rates, and geopolitical developments. We will continue to focus on operational efficiency, sustainable investments, and customer service excellence to navigate the year ahead.

  • Camping-Abenteuer auf den Färöer Inseln

    Camping-Abenteuer auf den Färöer Inseln

    Camping-Abenteuer auf den Färöer Inseln

    Ein abenteuerlicher Start
    in die Reise

    Die Fährüberfahrt von Hirtshals nach Tórshavn entpuppte sich als die größte positive Überraschung unserer Reise. Mit zwei Jungen, beide noch keine zehn Jahre alt, war ich gespannt, wie es werden würde. Ich persönlich habe Fährfahrten schon immer geliebt – sie haben für mich etwas Abenteuerliches – und tatsächlich erwies sich diese Überfahrt als perfekter Auftakt für unser Abenteuer. Besonders beeindruckt haben uns die Außenpools mit Blick auf den endlosen, blauen Atlantik sowie das großzügige Buffet, an dem man sich mit allem verwöhnen konnte – von Langusten über Lammbraten bis hin zu hausgemachten Salaten.

    Die Fähre selbst war liebevoll gestaltet, mit historischen Fotos und informativen Texten an den Wänden, die spannende Gespräche über alternative Lebensweisen anregten. Beim Passieren der Shetland-Inseln und kleinerer Eilande vor der norwegischen Küste herrschte an Deck eine ansteckende Neugier. Mit Ferngläsern und Kameraobjektiven ausgestattet, standen die Passagiere dort und diskutierten lebhaft darüber, was gerade zu sehen war. 

    Nachdem wir über ein Jahr lang alternativ in unserem Camper gelebt hatten, war dies die erste richtige Reise auf diese Weise. Vielleicht hatten wir auch einfach Glück mit dem Wetter – die Überfahrt verlief absolut ruhig und entspannt.

    Jes Lindrum Brinch

    Färöer Inseln

    Wohnmobil

    Sommer 2024

    Die Färöer…
    die perfekte Wahl

    Die 18 überschaubaren Inseln der Färöer sind atemberaubend grün und wild. Doch das Wetter zeigt sie mal von ihrer besten Seite – und mal nicht. Hier kommt es darauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Genau deshalb ist ein Camper die ideale Art, die Inseln zu erkunden. So kann man sich ganz flexibel immer dorthin bewegen, wo gerade die besten Wetterbedingungen herrschen.

    Sobald man Tórshavn verlässt, ist man schnell weit entfernt von Restaurants, Cafés oder sanitären Einrichtungen. Besonders Letzteres kann auf den offenen, grasbewachsenen Hängen entlang der Straßen eine Herausforderung sein – umso praktischer ist es, sein eigenes Badezimmer immer dabeizuhaben. 

    Die Straßen sind gut befahrbar. Man gewöhnt sich rasch daran, für Schafe anzuhalten oder auf den schmaleren Abschnitten den Gegenverkehr passieren zu lassen. In einem Camper fährt man ohnehin langsamer auf den kurvigen Straßen – ein Vorteil, denn so bleibt mehr Zeit, die spektakuläre Landschaft zu genießen. Durch die erhöhte Sitzposition hat man zudem eine noch bessere Aussicht auf die dramatischen Küstenklippen und kann über Leitplanken hinweg direkt hinunter auf das tiefblaue Wasser blicken.

    Welche Insel soll es sein?

    Für uns bot Eysturoy alles, was wir uns gewünscht haben. Im Norden beeindrucken steile Berghänge und kurvige Straßen mit dramatischen Ausblicken. Im Süden wird die Landschaft sanfter, und die Atmosphäre wirkt ländlicher und idyllischer. Aber eigentlich muss man sich gar nicht auf eine Insel festlegen: Die meisten Inseln sind gut miteinander verbunden, sodass man an einem Tag problemlos mehrere beeindruckende Orte besuchen kann. Die Landschaft ist überall atemberaubend – man sollte sich also darauf einstellen, Prioritäten setzen zu müssen.

    Besonders gut hat uns das Camping in Gjógv gefallen. Der Ort hat eine einladende Atmosphäre und ist ein perfekter Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den Slættaratindur, den mit 880 Metern höchsten Berg der Färöer. Sein Name bedeutet „flacher Gipfel“, und er hält sogar einen Rekord: Durch atmosphärische Lichtbrechung kann man von hier aus bis zu 550 Kilometer weit sehen – bis nach Vatnajökull in Island! Wir beobachteten neugierig die Wanderer, die sich auf den Weg machten, und sprachen mit einigen, die gerade vom Gipfel zurückkamen. Es schien gut machbar, doch unsere Jungs hatten an diesem Tag genug vom Wandern – dieses Abenteuer wartet also noch auf uns. 

    Ein weiterer Pluspunkt von Gjógv: Der Ort genießt oft Sonnenschein, selbst wenn südliche Winde andere Teile der Inseln unter eine dichte Nebeldecke hüllen.

    Die kleinste Hauptstadt der Welt

    Es dauert nicht lange, die Hauptstraße von Tórshavn entlangzuschlendern, und die Einkaufsmöglichkeiten sind für eine Hauptstadt eher begrenzt. Doch es gibt alles, was man braucht – und gerade das macht den Charme der Stadt aus. Es ist erfrischend authentisch, dass Tórshavn keine typische Touristenhauptstadt geworden ist. Das SMS Einkaufszentrum bietet leckere Milchshakes und gutes Essen, während das örtliche Schwimmbad mit Sprungbrettern, eiskalten Tauchbecken und optionalem Jacuzzi für Abwechslung sorgt. In der Nähe des Stadtstrandes gibt es gute Angelmöglichkeiten, und wenn sich Nebel oder Regen über die Stadt legen, laden mindestens drei gemütliche Cafés zu einer heißen Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen ein. 

    Ein Spaziergang durch die Altstadt ist ein Muss: In den engen Gassen zwischen den bunten Holzhäusern spürt man die Geschichte. Ein guter Ausgangspunkt ist Undir Ryggi, wo mehrere Häuser mit Grasdächern stehen, und die Zeit stillzustehen scheint.

    Praktische Tipps

    Es ist entscheidend, auf plötzliche Wetterwechsel vorbereitet zu sein, um die Reise voll und ganz genießen zu können. Im Laufe des Tages werden Kleidungsschichten oft an- und ausgezogen, daher ist es ratsam, mehrere Lagen zu tragen und stets eine Mütze dabeizuhaben. Selbstverständlich sind wasserdichte Außenschichten und festes Schuhwerk unerlässlich. Wolle erwies sich als besonders praktisch, da sie auch in feuchtem Zustand warmhält – sei es in Form von Socken, Mützen oder als Unterwäsche direkt auf der Haut. 

    Wir bevorzugten Campingplätze, die windgeschützt und möglichst nah an den Orten lagen, die wir besuchen wollten. Dadurch konnten wir kurze Wetterpausen optimal nutzen. Alle besuchten Campingplätze wurden von freundlichen Besitzern geführt, sodass die Anreise unkompliziert war. Die Ausstattung war meist ähnlich, doch insbesondere der größere Campingplatz in Vestmanna bot guten Schutz, eine zentrale Lage für Ausflüge und einen gemütlichen Gemeinschaftsraum – zudem war er preislich angemessen.

    Die neuen Tunnel sparen viel Fahrzeit. Inzwischen sind sieben Inseln und etwa 90 % der Bevölkerung durch Straßen miteinander verbunden. Das macht es einfacher denn je, mit einem Camper viele Orte zu entdecken. Während sich die Landschaften der Inseln manchmal ähneln, gibt es dennoch deutliche Kontraste – beispielsweise der Wechsel von den sanften, flachen Ebenen Sandoys zu den dramatischen, steilen Klippen im Norden von Eysturoy. Auch die Fahrt von Tórshavn zu den nordöstlichen Inseln bietet beeindruckende Panoramen mit ständig wechselnden Stimmungen. 

    Die Straßen auf den Färöern sind in ausgezeichnetem Zustand, und selbst mit einem Camper lassen sich die schmalen, kurvigen Küstenstraßen problemlos befahren – sei es zu abgelegenen kleinen Dörfern oder auf den Hauptstraßen zwischen den Inseln. Es lohnt sich, einige Nächte auf kleinen Campingplätzen direkt am Meer zu verbringen, wo man die frische Meeresluft beim Morgenkaffee genießen, frisch gebackene Croissants aus dem Omnia-Ofen probieren und das faszinierende Spiel aus Licht und Wolken beobachten kann. Die Ausstattung der Plätze ist meist einfach, der Untergrund aber fest. Einkaufsmöglichkeiten sind begrenzt – doch wer gut vorbereitet reist, erlebt die Freiheit, alles dabeizuhaben, was man braucht. Ein besonderer Tipp ist der Campingplatz bei Høgni in Æðuvík, der direkt am Meer liegt. 

    Auf den Färöern trifft man oft dieselben Reisenden immer wieder – sei es auf Campingplätzen oder in kleinen Dörfern. Die authentischen, kleinen Plätze laden dazu ein, sich auszutauschen und wertvolle Tipps sowie Reisegeschichten zu teilen. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns ein chinesischer Camper, der den weiten Weg von Peking bis auf die Färöer zurückgelegt hatte. Jedes Mal, wenn wir uns trafen, entstanden spannende Gespräche, die unsere Reise bereicherten.

    Gute Reise und viel Freude beim Entdecken der Färöer Inseln!

  • Eine große Überraschung

    Eine große Überraschung

    Eine große Überraschung

    Die Färöer Inseln
    mit unserem Camper
    besuchen

    Es war eine große Überraschung als ich zu Beginn des Jahres eine Reise mit Smyril Line zu den Färöer Inseln gewonnen habe. Die Reise war der Preis eines Facebook Gewinnspiels. Auf die herzlichen Menschen und die majestätischen Landschaften zu treffen, war ein wahrgewordener Traum.

    Das Abenteuer begann Ende Juni 2022 an Bord der Norröna im ruhigen Hafen von Hirtshals, Dänemark, wo meine Reisebegleitung und ich eine elegante Luxuskabine bezogen. Nach einem gemütlichen Spaziergang über das Schiff, konnten wir uns auf ein exquisites 3-Gänge-Menü im Gourmetrestaurant Munkastova freuen. Satt und zufrieden spazierten wir zurück in unsere Kabine, wo uns die Wellen des Meeres sanft in den Schlaf wogen. 

    Die Anreise auf die Fäörer Inseln auf dem Seeweg war unbeschreiblich schön und idyllisch. Am ersten Abend spazierten wir vom Campingplatz Tórshavn am Wasser entlang, mit einem erhabenen Ausblick auf die Insel Nólsoy. Am nächsten Tag beluden wir den Camper mit Essen und Getränken und eine Reise voll Freiheit und Spontanität konnte beginnen. Wir ließen jeden Tag auf uns zukommen und überließen dem Wetter den Plan für unserer Erlebnissen..

    Mette und Ole

    Färöer Inseln

    Wohnmobil

    Sommer

    Farbenprächtige Häuser
    umgeben von Klippen

    Wir haben Orte wie das charmante Dorf Gjógv an der Spitze der zweitgrößten Insel der Färöer, Eysturoy, besucht. Das gemütliche Dörfchen sieht aus wie ein Postkartenidyll mit den hell gestrichenen Häusern, umgeben von Klippen. Ein anderes malerisches Erlebnis war der Schiffsausflug zu den Vestmanna Vogelklippen, wo wir zwischen steil aufragenden Felswänden und tiefen Grotten, die von der Brandung über Jahrmillionen hinweg gegraben wurden, hin- und her pendelten. Wir hatten das Glück, Eissturmvögel, Papageientaucher und andere Meeresvögel auf den Felsvorsprüngen zu sehen. 

    Ein außergewöhnliches Naturerlebnis

    Ganz am Rande der Färöer Inseln befindet sich das Dorf Gásadalur, wo wir den beeindruckenden Wasserfall Múlafossur erlebten, der direkt von den Klippen ins Meer stürzt. Ein außergewöhnliches Naturerlebnis! Anschließend machten wir eine Mittagspause im Café Gásadalsgarður, das noch immer einmal im Jahr als Schlachthaus genutzt wird. Das großartige färöische Essen wurde in sehr hübscher Umgebung genossen, mit Ausblick auf die Insel Mykines. Ein weiterer Ort mit malerischem Panoramablick über Vágar und Vestmannasund ist der Berg Sornfelli. Es war die beste Aussicht, die wir jemals von einem Parkplatz aus hatten. Aber der Nebel holte uns noch vor Sonnenuntergang ein, deshalb fuhren wir noch vor Einbruch der Dämmerung die umwerfende Serpentinenstraße den Berg hinab.

    Eine Explosion der Sinne

    Die Färöer-Inseln bieten nicht nur eine wunderschöne Natur, sondern auch eine beeindruckende Architektur, tolle Kirchen und weitere kulturelle Erlebnisse. Wir besuchten die Ruinen der Kathedrale im alten Bischofssitz, Kirkjubour, sowie die Christians Kirche in Klaksvik, wo man das Altarbild von Joakim Skovgaard bewundern kann, welches von der Viborg Kathedrale, über die Nationalgalerie von Dänemark nun auf den Färöern sein Zuhause gefunden hat. Das alte Taufbecken der Christians Kirche ist ein Geschenk Dänemarks.  

    Ein weiteres Highlight war die Fahrt durch den rund 11 km langen Unterseetunnel Esturoy, bei welcher Sie die Musik, Lichter und dazu tanzenden Figuren als ein Ereignis für alle Sinne erleben können.

    Kulinarische Erlebnisse in Tórshavn

    Tórshavn ist eine charmante, farbenfrohe Stadt mit auf den Dächern begrünten Holzhäusern, einem Hafen mit alten Lagerhäusern und dem Nordic-Haus, dem nordischen Kulturzentrum, welches an den schönen, grünen Hügeln gelegen ist. Wenn du gern die kulinarischen Möglichkeiten Tórshavns entdecken möchtest, hast du hier eine Menge Anlaufstellen. An einem Abend besuchten wir das Katrina Christiansen, ein gemütliches färingisches Tapas Restaurant, welches sich in einem Holzhaus aus dem 17. Jahrhundert befindet. Ein paar Abende später aßen wir im Vingardurin, einem Restaurant mit angeschlossener Galerie. In beiden Restaurants waren die Mahlzeiten herausragend köstlich. Auf den Färöer Inseln herrscht eine ruhige Atmosphäre, die Umgebung ist einzigartig schön und wir genossen in jedem Lokal die wunderbare Gastfreundschaft. Die Fährüberfahrt nach Dänemark war ebenfalls wundervoll. Eine ruhige See und viel Zeit den Ausblick, die Mahlzeiten an Bord und weiteren Einrichtungen auf dem Schiff zu genießen.

  • Smyril Line Charters MV Lista

    Smyril Line Charters MV Lista

    Smyril Line Charters MV Lista

    MV Lista, will commence operations on Monday, 27 January, on the route between Rotterdam, Tórshavn, and Þorlákshöfn.

    MV Lista was built at Odense Staalskibsværft A/S in Denmark in 2011. The vessel is 193 meters long and 26 meters wide.

  • Vanlife

    Vanlife

    Vanlife

    Vanlife-Abenteuer
    im Norden

    Als ich, Chloé Ferrari, mich zu der Island Reise entschloss, hieß mich das Land der Sagen mit offenen Armen willkommen – mit dem Leuchten vulkanischer Eruptionen, Mitternachtssonne, tosenden Stürmen und entfesselter, ungefilterter Natur in ihrer einzigartigen, manchmal tückischen Schönheit.

    Ich bin 27 Jahre alt und arbeitete damals in Paris für das Dienstleistungsunternehmen PwC, als mich der Ruf der Wildnis auf Roadtrip lockte. Seit 2019 arbeite ich als freiberufliche Kommunikationsberaterin von unterwegs in meinem Van und habe zwei Bücher über das Van Leben in Frankreich geschrieben, davon „Drive Your Adventure“ in Kooperation mit Volkswagen.

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    Als die Frage aufkam, wohin es als nächstes gehen sollte, wusste ich, dass es die nordische Region sein musste. Durch kleine Einblicke auf Instagram und in Reise-Blogs übte Island eine magnetische Anziehungskraft auf mich aus. Da die hektische Atmosphäre an Flughäfen nicht meiner Art zu reisen entspricht, habe ich durch Online-Recherche herausgefunden, dass ich mit meinem Van an Bord der Smyril Line Fähre Norröna nach Island reisen kann. Die Tickets habe ich im August 2021 gebucht und am 24. Mai brach ich nach Island auf.

    Chloé Ferrari

    Island & Färöer Inseln

    Wohnmobil

    Mai

    Eine sanfte Reise

    Ich erwartete eine triste Autofähre, wurde aber angenehm überrascht, als ich entdeckte, dass die Norröna mehr an ein Kreuzfahrtschiff erinnert, mit Fitnessraum und Bibliothek, sowie guten kostengünstigen vegetarischen Essensalternativen. Vom oberen Deck-Bistro, Laterna Magica, genoss ich auf dem Weg nach Norden die Mitternachtssonne und auf dem Rückweg nach Süden den Sternenhimmel über dem Meer. Ich habe mich bewusst gegen das verfügbare W-Lan und stattdessen für den persönlichen Kontakt mit anderen Reisenden an Bord entschieden. Wir stießen an Bord auf unsere Reise an, ohne zu wissen, dass sich unsere Wege in Island noch viele Male kreuzen würden. Diese Verbindungen habe ich während des Abenteuers sehr geschätzt.

    Die Einfahrt in Seyðisfjörður war magisch. Es war eine erholsame Erfahrung mit Norröna zu reisen, keine chaotischen Sicherheits- oder Boardingschlangen, kein verrückter Ansturm auf eine große laute Stadt bei der Ankunft. Einfach ein friedliches Willkommen in einem kleinen gemütlichen Dorf, am Fuße majestätischer Berge, der perfekte Start in mein Islanderlebnis.

    Island

    Ein kleiner Teil von mir befürchtete, dass Island seinem spektakulären Ruf nicht gerecht werden könnte, dass ich vielleicht schon alles auf Instagram gesehen hatte. Aber Island bewies, dass es so viel mehr ist. Mein kleiner Van und ich verbrachten viel Zeit damit, die unbekannteren F-Straßen zu erkunden. Kein Foto auf einem Bildschirm könnte dem Rauschen eines Wasserfalls oder dem feinen Sprühnebel auf meinem Gesicht gerecht werden. Und auch die Ringstraße war alles andere als eintönig, als ich erst einmal auf ihr unterwegs war.

    Es schien, als wollte mir eine uralte Kraft die Macht des Ortes, des Daseins, demonstrieren. Eines Abends, als ich für eine abgelegene Wanderroute die Straße F-35 hinauffuhr, blieb mein Van liegen, was mich – glücklicherweise – so lange aufhielt, dass ich von einem Vulkanausbruch 150km entfernt hörte. Als der Van wieder lief, fuhr ich direkt dort hin. Ich war beeindruckt von der Organisation der Rettungskräfte, die für die allgemeine Sicherheit sorgten. Ab 23.30 Uhr saß ich die ganze Nacht in der Hitze des Vulkans und beobachtete, wie ein Teil Islands sich neu formte. 

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    Das war, ohne Zweifel, das Highlight meines Trips, aber für mich ist Island eine reichhaltige Quelle intensiver Erinnerungen. Wie die 4-Tage-Wanderung zum unbewohnten Hornstrandir Naturreservat im Nordwesten, sonst nur per Boot zugänglich. Die Realität, wirklich in der Wildnis zu sein, wurde mir erst bewusst, als am ersten Tag Nebel und Schnee einsetzten und ich dachte: „Ich will hier nicht sterben“. Aber wie alle Stürme, ging er vorüber und ich wurde mit spektakulären Sichtungen von arktischen Füchsen am Strand belohnt.

    Der Van bewies seine Standhaftigkeit, besonders während meiner ersten Flussquerung. Mit wenig Überlandfahrerfahrung erreichte ich Landmannalaugar früh, um wie empfohlen von der ruhigeren Strömung zu profitieren. Letztendlich musste ich die Querung allein meistern, schickte eine Drohne hoch, um meine Überfahrt zu filmen, sicherte mich selbst mit einem Sicherheitsgurt und hoffte auf das Beste.

    Es gab auch Momente, die meine Widerstandfähigkeit testeten, zum Beispiel als ich mein Zelt auf vulkanischem Sand aufstellte und von tosenden Winden geweckt wurde, oder bei der fünftägigen Wanderung zur Askja-Caldera, die durch Winde mit 150 km/h unterbrochen wurde. Die größte Herausforderung in Island war nicht der Regen – damit rechnet man im Nordatlantik – sondern vielmehr der überwältigende Wind, der einige Unternehmung beschwerlich machte..

    Ich hoffe, dass alle Reisenden daran denken, dass die Natur im Nordatlantik wirklich wild ist. Auch wenn du an einigen Orten den Warnschildern vielleicht nur einen Teil deiner Aufmerksamkeit schenkst, stehen diese dort aus gutem Grund. Meine Zeit in Island ist gefüllt mit wundervollen Erinnerungen an intensive Erlebnisse, aber mitansehen zu müssen, wie Touristen am Reynisfjara Beach von Sneaker Wellen eingeschlossen wurden, gehört definitiv nicht dazu. Einer schaffte es nicht zurück an Land. Ein Abenteuer sollte niemals auf Kosten der Sicherheit gehen. 

    Sicheres und budgetfreundliches Reisen

    Ich empfehle allen Reisenden an Bord der Norröna zu reisen. Dies bedeutet, dass du deine ganze Wanderausrüstung und trockene Lebensmittel mitnehmen kannst, wodurch man wirklich etwas sparen kann. Für drei Monate in einem Van habe ich wahrscheinlich so viel ausgegeben, wie jemand, der eine 2-wöchige Flugreise gemacht hat, denn die Erlebnisse in der Natur sind meistens kostenfrei.

    Die Weitläufigkeit der schönen Landschaften bedeutet aber auch, dass du niemals genug Zeit haben wirst, alles zu sehen. Mach dir im Voraus Gedanken, was du unbedingt erleben möchtest und buche die Aktivitäten im Vorfeld. Für mich war es die Wal-Beobachtung und ein Besuch bei den Papageientaucher in Vestmannaeyjar. Ich hatte Teleobjektive eingepackt, in der Hoffnung, einen Papageientaucher aus der Ferne festhalten zu können, aber am Ende entdeckten sie mich doch immer als Erstes.

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    Wanderungen in Island und auf den Färöern sind oft nicht sehr lang oder anspruchsvoll, aber plötzliche Wetterumschwünge können die geplante Zeit leicht verdoppeln. Denkt immer an warme Kleidung, geladene Handys, Stirnlampen und Decken – und ignoriert niemals Ratschläge der Einheimischen.

    Wenn du länger als zwei Wochen bleibst, hol‘ dir die Island Campingcard, um Geld auf schönen Campingplätzen abseits der bekannten Strecken zu sparen. 

    Überlege, ob du wirklich ein Allrad-Fahrzeug benötigst. Benzin ist teurer und 95% Islands und der Färöer Inseln sind auch mit einem regulären PKW zugänglich.

    Die Färöer Inseln per Fahrrad zu erkunden ist auch eine tolle Option. Die Distanzen sind nicht weit und Fahrräder sind leicht auf den Fähren zwischen den Inseln zu transportieren..

    Färöer Inseln

    Ab dem Moment, wo ich die Färöer Inseln betreten habe, empfand ich ein unerwartetes Gefühl der Zugehörigkeit. In Tórshavn führte mich meine Suche nach dem Geschmack der Heimat ins Café Panamé, wo ein einfaches französisches Croissant zu einem langen Austausch mit dem Eigentümer führte. Die Stadt, mit ihren unterschiedlich bunten Dächern, ist eine großartige Mischung aus dem traditionellen und modernen Skandinavien.

    Die Landschaften der Färöer Inseln sind einfach atemberaubend. Bei meinen Touren durch die vielen Tunnel, die die Inseln miteinander verbinden, war ich fasziniert von den dramatischen Wetterumschwüngen, die innerhalb weniger Augenblicke von sonnenbeschienenen Klippen zu nebelverhangenen Tälern führten. Trotz des manchmal unberechenbaren Wetters laden die vielen Wanderrouten zu Touren durch die üppige, unberührte Natur ein.

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    Meine Erinnerungen an die Färöer Inseln sind erfüllt von Bildern eines weitläufigen Himmelsarchipels, in dem die Zeit stillzustehen scheint und das intime Begegnungen mit der Umwelt ermöglicht, wie z. B. das Beobachten der Einheimischen bei der jahrhundertealten Tradition des Lufttrocknens von Fisch. Dieser Ort lädt dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und in die heitere, einladende Atmosphäre einzutauchen. Besonders bezaubert haben mich die malerischen Dörfer Gjógv und Tjørnuvík, in denen das Leben in einem ruhigen Tempo verläuft. Hier sind die Entfernungen kurz, aber die Fahrten sind abwechslungsreich; jede Straße windet sich durch Landschaften, die so spektakulär sind, dass man innehalten, sich umschauen und genießen muss.

    Die unauslöschlichen Eindrücke, die Island und die Färöer Inseln hinterlassen haben, sind ein Zeugnis für die raue, ungezügelte Schönheit der Natur. Diese ungezähmten und majestätischen Länder haben sich tief in mein Herz eingebrannt und mich daran erinnert, dass die Anziehungskraft der Wildnis wohl niemals enden wird, wir unsere Abenteuer jedoch auch mit Respekt und Demut angehen müssen.

    Durch das Teilen meiner Reiseerfahrung möchte ich nicht nur das Fernweh, sondern auch eine tiefere Wertschätzung für die Welt, in der wir leben, wecken. Ich bitte künftige Reisende darum, bewusst und mit Bedacht vorzugehen, die Einzigartigkeit dieser Orte zu erleben und gleichzeitig ihre Zerbrechlichkeit und Herrlichkeit zu respektieren. Denkt daran, dass die wahre Schönheit des Abenteuers nicht in der zurückgelegten Strecke liegt, sondern in dem Respekt und der Ehrfurcht, mit der wir jeden Schritt der Reise machen.

    Weitere Reiseberichte

  • Unsere Abenteuer mit der Smyril Line

    Unsere Abenteuer mit der Smyril Line

    REISEBERICHT

    Unsere Abenteuer
    mit der Smyril Line

    Eine unvergessliche Reise

    Wir hatten schon immer davon geträumt, die herrlichen Landschaften Islands zu erkunden, aber als wir uns nach einem Flug umsahen, waren uns die Kosten für einen Mietwagen und die Unterkünfte zu hoch. Dann entdeckten wir die Fähre der Smyril Line, die Dänemark mit Island über die Färöer Inseln verbindet – die perfekte Lösung für uns! So konnten wir unseren eigenen Camper mitnehmen und ein zweimonatiges Abenteuer starten.  

    Für längere Reisen wie unsere ist das Reisen mit dem eigenen Fahrzeug nicht nur eine kostengünstigere, sondern auch eine flexible Lösung. Wenn ihr eine Reise von drei Wochen oder länger plant, ist das eine tolle Alternative zu Flug und Mietwagen. Hier möchte wir nun erzählen, was diese Erfahrung für uns so besonders gemacht hat.  

    Romain Carrera & Vanessa Charro

    Island & Färöer Inseln

    Wohnmobil

    Frühling

    Leben an Bord der Norröna

    Unser Abenteuer begann in Dänemark, wo wir an Bord der Fähre Norröna gingen. Kaum hatten wir unsere Kabine bezogen, fingen wir an, das Schiff und seine wunderbaren Einrichtungen zu erkunden. Wir genossen das Fitnessstudio, die gemütliche Bibliothek, eine lebhafte Bar mit allabendlicher Livemusik und verschiedene vielseitige Restaurants. Besonders gefiel uns die große Bar auf dem Oberdeck, die einen atemberaubenden Panoramablick bietett – vor allem bei Sonnenuntergang. Auf der Rückreise entspannten wir sogar in den Außen-Whirlpools unter klarem Himmel und umgeben von atemberaubender Landschaft. 

    Die Zeit an Bord verging wie im Flug, dank des freundlichen und hilfsbereiten Personals, das die Reise noch angenehmer machte. Die Fähre war nicht nur Transportmittel; sie war ein besonderer Teil unseres Abenteuers und machte die Reise zu einem einzigartigen Erlebnis.

    Warum mit dem eigenen Fahrzeug reisen?

    Das Reisen mit unserem eigenen Camper bot uns viele Vorteile:

    Freiheit und Flexibilität
    Wir konnten in unserem eigenen Tempo reisen, unsere Route selbst wählen und dort anhalten, wo es uns gefie.

    Kostenersparnis
    Wir sparten uns die hohen Mietwagenkosten in Island und übernachteten auf Campingplätzen, was die Reisekosten weiter senkte.es.

    Ausrüstung und Vorräte mitbringen
    Wir konnten alles mitnehmen, was wir für die Reise brauchten, und mussten unterwegs kaum teure Vorräte kaufen.

    Durch das Reisen in der Nebensaison, im April, hatten wir außerdem die Gelegenheit, Islands winterliche Landschaften in aller Ruhe zu genießen, da es viel weniger Touristen gab. So konnten wir Islands bekannte Sehenswürdigkeiten ohne den üblichen Trubel erleben, was die Erfahrung noch einzigartiger machte.

    Camping in Island

    Das Campen ist eine wunderbare Möglichkeit, Island zu erkunden. Es spart nicht nur Unterkunftskosten, sondern bringt einen auch näher an die Natur. Wir liebten es, in Islands wilder und abgeschiedener Landschaft zu campen, fernab der typischen Touristenziele. Für Reisende in den Sommermonaten ist die Campingkarte eine gute Option, die Ersparnisse auf verschiedenen Campingplätzen bietet. Diese Karte kann man sogar an Bord der Fähre erwerben.

    Island erkunden

    Island bietet eine große Auswahl an Aktivitäten, die wir voll ausgeschöpft haben. Besonders das Whale Watching war ein Highlight unserer Reise. Wir nahmen an drei verschiedenen Ausflügen teil.

    Diese Erlebnisse ermöglichten es uns, Islands raue Schönheit hautnah zu erleben und machten unsere Reise noch unvergesslicher. Außerdem nahmen wir an Aktivitäten wie Schneeschuhwandern und Eishöhlenerkundungen teil, die wir über lokale Touranbieter gebucht hatten.

    Entspannen in Islands heißen Quellen

    Da wir Spa- und Thermen-Liebhaber sind, konnten wir es uns nicht nehmen lassen, einige der besten geothermischen Bäder Islands zu besuchen. Besonders gut gefielen uns:

    GeoSea in Husavik
    Heiße Bäder mit Blick auf den atlantischen Ozean.  

    Forest lagoon in Akureyri
    Eingebettet in eine ruhige Waldlandschaft

    Vok baths in Egilsstaðir
    Ein erholsames Erlebnis gelegen in einer beeindruckenden Vulkanlandschaft.

    Diese heißen Quellen boten die perfekte Balance zwischen Entspannung und Naturgenuss und verliehen unserer Reise eine besondere Note.

    Erleben der isländischen Städte

    Wir besuchten mehrere Städte und Dörfer auf unserer Reise, die alle etwas Einzigartiges zu bieten hatten. Unsere Favoriten waren:

    Die Insel aus Feuer, Eis & die Nordlichter

    Island hat uns tief beeindruckt, besonders durch seine Vulkane, Gletscher und die Nordlichter. Ein Vulkanausbruch live zu erleben, war eine Ehrfucht gebietende Erinnerung an die rohe Kraft der Natur – ein einmaliges Erlebnis.

    Aber das Nordlicht war das absolute Highlight. Den Himmel in tanzenden Farben leuchten zu sehen, fühlte sich magisch an und setzte unserer Reise das i-Tüpfelchen auf.

    Die Färöer Inseln erleben

    Auf unserem Weg nach Island verbrachten wir zwei Wochen auf den Färöer Inseln, wo das Wetter zwar launisch, die Schönheit der Landschaft jedoch überwältigend ist. Wir wohnten in einem schönen Gästehaus in Vagar, in der Nähe des berühmten Wasserfalls Múlafossur, und genossen zum Abschluss unseres Aufenthalts ein köstliches Essen im Restaurant Katrina Christiansen. Wir unternahmen mehrere unvergessliche Wanderungen, darunter:

    Fazit

    Unsere Reise nach Island und auf die Färöer Inseln mit der Smyril Line war unvergesslich. Die Freiheit, in unserem eigenen Tempo zu reisen, die atemberaubenden Landschaften und die herzlichen Begegnungen haben diese Reise wirklich außergewöhnlich gemacht. Wir können es kaum erwarten, zurückzukehren und mehr von Island zu erkunden – besonders die Hochlandregionen im Sommer. Ohne Frage werden wir wieder die Smyril Line wählen, um unsere Abenteuer fortzusetzen und neue Erinnerungen zu sammeln.

  • Eine Reise voller Freihet und Wiederentdeckung

    Eine Reise voller Freihet und Wiederentdeckung

    Eine Reise voller Freihet und Wiederentdeckung

    Freiheit auf zwei Rädern

    Auf den abgelegenen Wegen Islands und der Färöer Inseln – eine Reise voller Energie, atemberaubender Natur und Begegnungen mit Menschen, die mein Herz berührt haben.

    Motorradfahren war für mich schon immer das Gefühl grenzenloser Freiheit, eine Leidenschaft, die mich seit meiner Jugend begleitet. Wochenenden verbrachte ich auf der Straße – zuerst mit dem Roller, dann mit Motorrädern –, erkundete Europa und lernte, meine Maschinen selbst zu reparieren. Doch 1992 nahm diese Leidenschaft ein abruptes Ende, als ein enger Freund bei einem Rennen in Sizilien tragisch ums Leben kam.

    Zwei Jahre später verabschiedete ich mich vom Reisen auf zwei Rädern und stieg mehr als 30 Jahre lang nicht mehr aufs Motorrad. Doch vor zwei Jahren kehrte die Sehnsucht zu fahren zurück – mit einer neuen Idee: Ich wollte auf einem Elektromotorrad unterwegs sein.

    Florian Heiberger

    Island & Färöer Inseln

    Motorrad

    Sommer 2024

    Die Wahl des richtigen Elektromotorrads

    Das passende Elektromotorrad zu finden, war eine Herausforderung. Meine erste Wahl fiel auf ein Modell der US-Marke Zero Motorcycles. Doch technische Probleme und eine lange Ladezeit von fünf bis sechs Stunden erwiesen sich als unpraktisch.

    Schließlich stieß ich auf die Energica Eva SS9 vom italienischen Hersteller Energica, erhältlich beim eBike-Store Dreiland. Der ausschlaggebende Faktor war die Schnellladetechnologie (DC Fast Charging), die eine volle Ladung in nur 40 Minuten ermöglichte. Mit dem perfekten Bike stand meinem ersten Abenteuer nichts mehr im Weg.

    Die Reiseplanung

    2023 führte mich meine Reise durch das Baltikum und Skandinavien. Für 2024 plante ich eine Rundreise durch Island und die Färöer Inseln.

    Die Routenplanung für ein Elektromotorrad ist nicht ohne Tücken. Mit Google Maps, Apps wie „Chargefinder“ und einer umprogrammierten Wander-App lokalisierte ich CCS-Ladestationen für schnelleres Aufladen. Auf den Färöer Inseln leistete mir die Plattform elbil.fo wertvolle Dienste.

    Das Abenteuer mit der Fähre nach Island

    Die Buchung der Fähre und einer Kabine bei Smyril Line erfolgte Monate im Voraus. Die Anreise zum Fährhafen in Hirtshals, Dänemark, dauerte fünf Tage. Dort angekommen, traf ich auf über 100 Motorradfahrer aus aller Welt, alle voller Vorfreude auf ihre Abenteuer. Smyril Line bot allen Komfort – köstliches Essen, Unterhaltung und Entspannung –, sodass sich die Überfahrt wie eine Kreuzfahrt anfühlte.

    Herausforderungen auf Islands Straßen

    In Seyðisfjörður angekommen, wurde mir schnell bewusst, wie schwer mein Motorrad mit seinen 300 Kilogramm und der zusätzlichen Last von Ladekabeln, Gepäck und Zelt war. Ich startete meine Route gegen den Uhrzeigersinn entlang der Südküste Islands, berüchtigt für ihre starken Winde.

    Jeden Morgen checkte ich die Wetterlage auf umferdin.is. Gegenwind fraß bis zu 20 % der Batteriekapazität, sodass ich eine Reichweite von etwa 100 Kilometern pro Ladung einplante. Doch die Ladepausen boten mir Gelegenheiten, die Umgebung zu erkunden, Einheimische kennenzulernen und die isländische Gastfreundschaft zu erleben.

    Menschen und Orte, die mich bewegten

    In Húsavík lud mich ein älteres Ehepaar auf Kaffee und Gebäck ein und ließ mich mein Motorrad insgesamt viermal aufladen. Islands saubere Energiequellen – 75 % Wasserkraft und 25 % Geothermie – trugen zu diesem Erlebnis bei, wobei der Besuch von Hellisheiði, dem größten Geothermiekraftwerk der Welt, eines der Highlights darstellte.

    Ein unvergessliches, nachhaltiges Abenteuer

    In vier Wochen legte ich 6.000 Kilometer zurück, hielt an 59 Ladestationen und dokumentierte jede mit Fotos und Videos. Die atemberaubenden Landschaften rührten mich oft zu Tränen, und die Reise entfachte meine Begeisterung fürs Motorradfahren neu.

    Diese Erfahrung hat mir bewiesen, dass nachhaltige Mobilität und Abenteuerlust perfekt miteinander harmonieren. Ich hoffe, meine Erlebnisse inspirieren auch andere, Elektromobilität zu entdecken und die Welt verantwortungsbewusst und nachhaltiger zu bereisen.

    Für weitere Eindrücke und Filme besuchen Sie meine Website: acdc.bike

  • New Port Terminal and Headquarter

    New Port Terminal and Headquarter

    New Port Terminal and Headquarter

    Today marked a significant milestone with the first groundbreaking at Molin in Tórshavn, where Smyril Line and Tórshavn Municipality, together with the Port of Tórshavn, will build a new port terminal and headquarters for P/F Smyril Line.

    This joint project, set to be a state-of-the-art facility at Molin in Tórshavn, will be 8054 square meters in size and includes a passenger terminal with a gangway and check in, expanded warehouse, and office spaces for Smyril Line as well as facilities for customs.

    Articon, Henning Larsen Architects, LBF Consulting Engineers, PBC, and Verk.fo are jointly responsible for the project, which is expected to be completed in the summer of 2026.

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